.. ich begonnen habe, diese Biografie zu schreiben, ist schnell berichtet. Ich wollte die Begegnung mit dem jungen Mann, der in meiner Biografie Daniel genannt wird, nicht vergessen. Dieses Erlebnis hat mich so ergriffen, neudeutsch „geflasht“, dass ich die Erinnerung an die Begegnung mit Daniel wach halten wollte. Das ist der Grund dafür, dass dieses Buch entstanden ist.
Ich verzichte hier auf einen Abschnitt mit dem Titel „Über den Autor“. Das Meiste, was es über mich zu sagen gibt, findet sich im Text. Ich bin schwul, seit ich denken kann. Ich bin Jahrgang 1952. Es gab mehr zu erzählen, als ausschließlich über die Begegnung mit Daniel zu schreiben. In meinem ersten Manuskript steht die Begegnung mit Daniel am Anfang des Textes. Erst dann springe ich in die Vergangenheit. Mein Bruder Klaus hat diese Abfolge bei einer ersten Durchsicht des Inhaltsverzeichnisses mit den Worten „Ah, etwas mit Dramaturgie!“ kommentiert. Ich habe mich inzwischen entschieden, die zeitliche Reihenfolge einzuhalten. Dramaturgie hin, Dramaturgie her. Lesen Sie selbst!
Wolfgang Schreiber Detmold, im Januar 2026